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Dolpinger Yunus Koruyucu

Delfinvergrämer oder Delfinschutz? Den richtigen Pinger wählen

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Delfinvergrämer oder Delfinschutz? Den richtigen Pinger wählen

Fischer nennen dasselbe Gerät auf zwei Arten: Delfinvergrämer und Delfinschutz-Pinger. Viele suchen im Internet nach einem „Vergrämer“, während Hersteller, Forschung und Fischereiverbände lieber von „Delfinschutz“ oder einem „Delfin-Pinger“ sprechen. Dieser Artikel erklärt, warum es beide Bezeichnungen gibt, was das Gerät tatsächlich tut und wie Sie den richtigen Pinger für Ihre Netze finden.

Sind Delfinvergrämer und Delfinschutz-Pinger dasselbe?

Ja. Beide Bezeichnungen meinen ein kleines Gerät, das am Fischernetz befestigt wird und unter Wasser akustische Signale aussendet: einen Pinger. Der Unterschied liegt nicht im Gerät, sondern darin, was der Name betont:

  • „Vergrämer“ beschreibt das Ergebnis: Der Delfin entfernt sich vom Netz.
  • „Delfinschutz“ beschreibt den Zweck: Netz, Fang und Delfin gleichzeitig zu schützen.

Warum wir von Schutz sprechen

Ein guter Pinger tut dem Delfin nicht weh, verletzt ihn nicht und vertreibt ihn nicht aus dem Gebiet. Er hilft dem Delfin, das Netz wahrzunehmen und es zu umschwimmen, statt sich ihm zu nähern. Das Ergebnis:

  • Netze reißen seltener, Reparaturkosten und verlorene Fangzeit sinken,
  • es wird weniger Fang aus dem Netz geholt (Depredation), die Verluste gehen zurück,
  • das Risiko, dass sich ein Delfin im Netz verfängt, nimmt ab.

Kurz gesagt: Das Gerät schützt Ihr Fanggerät und den Meeressäuger zugleich. Deshalb sprechen Genossenschaften, Verbände und Forschungseinrichtungen eher von Schutz als von Vergrämung.

Wie funktioniert ein Pinger?

Sobald er im Wasser ist, sendet ein Pinger in Abständen akustische Signale aus. Delfine nehmen ihre Umgebung über Schall wahr, hören das Signal daher leicht und bemerken das Netz. Bei Geräten, die immer denselben Ton aussenden, können sich Delfine mit der Zeit daran gewöhnen; Geräte, die ihr Signal variieren oder sich nur bei Bedarf einschalten, liefern auf lange Sicht meist beständigere Ergebnisse.

So wählen Sie den richtigen Pinger

1. Laufzeit

Richten Sie sich danach, wie lange Ihre Netze im Wasser stehen. Für kurze Einsätze können 7–10 Stunden genügen; für Nachtfang oder Einsätze über zwei Schichten passen Modelle mit 18–24 Stunden besser.

2. Akku oder Batterie?

Wenn Sie an Bord laden können, sind Akku-Modelle auf lange Sicht wirtschaftlicher. Für Boote ohne Lademöglichkeit oder solche, die lange vom Hafen fernbleiben, ist ein Batteriemodell die praktische Wahl.

3. Dauerbetrieb oder smart (interaktiv)?

Ein Pinger im Dauerbetrieb sendet ab dem Moment, in dem er ins Wasser kommt; er ist einfach und zuverlässig. Ein smarter (interaktiver) Pinger schaltet sich ein, wenn er einen Delfin hört. So sendet er keinen unnötigen Schall, der Akku hält länger und das Risiko der Gewöhnung ist geringer.

4. Netzlänge und Anzahl der Geräte

Ein einzelnes Gerät kann nicht das ganze Netz schützen. Wie viele Sie brauchen, hängt von Netzlänge und Fangmethode ab; die Pinger sollten gleichmäßig entlang des Netzes verteilt werden. Einzelheiten finden Sie in unserem Ratgeber „Wie viele Pinger braucht ein Fischernetz?“.

5. Haltbarkeit, Garantie und Service

Salzwasser, Stöße und Sonnenlicht setzen jedem Gerät zu. Prüfen Sie die Abdichtung des Gehäuses, die Garantiedauer und ob defekte Geräte schnell ersetzt werden.

Fazit

Ob Sie es Delfinvergrämer oder Delfinschutz nennen: Was Sie brauchen, ist ein Pinger, der Ihre Netze und Ihren Fang vor Schäden durch Delfine schützt. Wählen Sie die passende Laufzeit, Stromversorgung und Betriebsart – dann senken Sie Ihre Netzkosten, während Delfine Ihrem Fanggerät unversehrt fernbleiben. Entdecken Sie die Dolpinger-Modelle und finden Sie das richtige Gerät für Ihre Netze.

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Akustisches Delfin-Abwehrgerät, entwickelt und hergestellt in der Türkei; 1 Jahr Ersatzgarantie.

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